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Tritt erbe in Vertrag ein

Im Fall der BGU I 101 ist das antichretische Darlehen sowohl für den Gläubiger als auch für den Schuldner vorteilhaft. Der Schuldner erhielt nicht nur den von ihm gewünschten Kredit, er hatte auch keine Sorgen um die fälligen Zinsen. Außerdem musste er sein Land nicht nutzen, und ohne Arbeit erhielt er die Hälfte der Einnahmen aus den vom Gläubiger verkauften Früchten. Der Gläubiger hingegen kann das Land ausbeuten, und wenn er richtig verwertet wird, hätte sein Verdienst den Höchstzinssatz von einer Drachme pro Mina pro Monat überschreiten können. Die Fakten aus dem Vertrag der BGU I 101 weisen eine große Ähnlichkeit mit D. 20,1,11,1 von Marcianus auf, das das führende Fragment der Antichrese auf römischen Grundstücken (Grundstücken und Häusern) ist. Für ein Darlehen, in diesem Fall 240 Drachmen, werden Zinsen von den Früchten des Gegenstandes unter Antichresis (ἀντὶ . . . . . . .

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. In Marc.D. 20,1,11,1 um Zinsen zu erhalten, konnte der Antichresis-Gläubiger zunächst einen Nachlass durch Behausung nutzen69. Zweitens war der Gläubiger berechtigt, das Land zu vermieten. Dabei konnte er die Miete als ziviles Obst eintreiben. Der Gläubiger konnte das Grundstück an einen Dritten vermieten70, aber er konnte das Land auch an den Antichresis-Schuldner zurückverpachten71. Drittens durfte der Antichresis-Gläubiger das Land selbst anbauen und die natürlichen Früchte ernten. Dies ist auch bei der BGU I 101 der Fall, in der der Gläubiger die Früchte des Landes entfremden und fünfzig Prozent der Einnahmen behalten kann.

Darüber hinaus hat Ulp.D. 43,25,1,5 (abgeleitet vom oben angeführten Jul.D. 8,1,16) zeigt, dass der Antichresis-Gläubiger berechtigt war, nebenrechte an den Nachlass auszuüben, wie z. B. ein Dienstrecht. Wenn jemand alle seine Haushaltswaren vererbt, wird das Silberbesteck, das er als Pfand akzeptierthat37, nicht einbezogen, weil er seine eigenen Haushaltswaren vermachte, und zwar, wenn dieses Silberbesteck nicht vom Gläubiger mit Zustimmung des Schuldners verwendet wurde, sondern dazu bestimmt war, die vertraglichen Pflichten durchzusetzen und die Rückgabe der Ware durchzusetzen. A. Manigk, Gläubigerbefriedigung durch Nutzung, Ein Institut der antiken Rechte, Berlin 1910, S. 14-15; H.

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